Hier geben wir Ihnen wichtige Informationen zum Transport und Umgang mit histologischem und zytologischem Untersuchungsmaterial.


Versandmaterial / Versandkosten / Untersuchungsanträge

Sie erhalten von uns, auf Ihre Anforderung hin, Gefäße für Biopsien und Exzisionen , flüssiges Untersuchungsgut sowie Untersuchungsanträge und Versandtüten, frankiert für den Postversand oder unfrankiert bei Transport mit dem Fahrdienst. Dafür entstehen Ihnen als Einsender keine Kosten, da diese jeweils mit dem Versicherungsträger des Patienten oder der Patientin abgerechnet werden.

Für Kliniken und große Praxen in unserem Einzugsgebiet unterhalten wir einen eigenen Fahrdienst, der eine zeitnahe und flexible Abholung des Untersuchungsgutes und Versorgung der Einsender mit Verbrauchsmaterialien gewährleistet.


Bitte teilen Sie uns Ihren Bedarf auf dem von uns zugesandten Untersuchungsantrag, Bestellschein per Fax oder telefonisch mit.


TELEFON (Sekretariat): 0 2 2 4 1 / 1 7 0 1 0

TELEFAX: 0 2 2 4 1 / 1 7 0 1 3 3


Sie können bei Bedarf auch hier downloaden:

Bestellformular für Versandgefäße

Antragsformular für Obduktion

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Fixierung von histologischem Untersuchungsmaterial

Die Fixierung des für die mikroskopische Untersuchung gewonnenen Gewebes muss unmittelbar nach der Entnahme erfolgen, damit eine Konservierung eingeleitet und eine Fäulnis verhindert wird. Gleichzeitig erhärtet das Gewebe durch Denaturierung der Proteine und es wird in der nachfolgenden Bearbeitung schneidbar. In der Regel wird hierfür eine Formaldehydlösung verwendet. Hierzu wird eine in Apotheken erhältliche 40%ige Formaldehydlösung im Verhältnis 1:9 mit Wasser verdünnt. Achten Sie bitte dabei auf ein ausreichendes Mengenverhältnis zwischen Fixierungslösung und dem zu fixierenden Gewebe. Das optimale Verhältnis beträgt 10:1.
Hodenbiopsien sollten in Bouingscher Lösung fixiert werden. Vor Muskelbiopsien ist die vorherige Rücksprache mit einem ärztlichen Mitarbeiter erforderlich.Liquor muß nach der Entnahme unverzüglich nativ an unser Institut weitergeleitet werden.
Für die intraoperative Schnellschnittuntersuchung muß das Gewebe unverzüglich unfixiert (nativ), am besten auf Wassereis gekühlt (nicht tiefgefroren!), eingesandt werden, da ansonsten eine Gefrierschnittuntersuchung nicht mehr möglich ist.

Fixierung von zytologischem Untersuchungsmaterial

Für die Routine – Zytologie einschließlich der Immunzytologie werden ca. 10 – 40 ml Ergussflüssigkeit in mit EDTA – vorbeschickten Röhrchen benötigt. Die Ergussflüssigkeit sollte nach der Punktion sofort in EDTA – Röhrchen gegeben werden. Damit eine mögliche Gerinnung sofort durch das EDTA verhindert werden kann, wird empfohlen, das Röhrchen unmittelbar nach Fällen mit der Ergussflüssigkeit durch „Über Kopf schütteln“ zu durchmischen.

Befundübermittlung

Die von uns erstellten schriftlichen Befundberichte können je nach Wunsch wie folgt übermittelt werden:

  • per Post,
  • per Telefax,
  • papierlos über KV genehmigtes LDT-Modul,
  • papierlos über HL7-Schnittstellenanbindung bei Krankenhäusern